Messdienerin bei einer Firmung mit Weihbischof Geerlings (2012)

Mehr als meine Abschlüsse


„Durch deine offene und freundliche Art pflegtest du einen gute Kontakt zu deinen Mitschülern. Du zeigtest dich stets hilfsbereit und kümmertest dich auf liebevolle Art und Weise um deine Mitschüler, wenn diese Sorgen und Probleme hatten.“
So stand es auf einem meiner Grundschulzeugnisse und ich denke, dass ich mich bis heute nicht viel verändert habe. Denn mir war und ist es wichtig, für andere da zu sein; bei Ungerechtigkeiten nicht wegzuschauen und mich für Gerechtigkeit einzusetzen; Verantwortung zu übernehmen, ohne danach zu streben.
Schon früh begann ich mein Engagement in meiner Heimatgemeinde als Messdienerin und Sternsingerin, später auch als Teil des Teams der Gemeindebücherei; als Gruppenleiterin und als Mitglied im Sachausschuss Jugend. Zudem unterstützte ich den Seniorenkreis einer anderen Gemeinde, und dies nicht nur wegen des leckeren Kuchens.
Als ich zum Studium nach Münster zog, beendete ich einige Tätigkeiten, jedoch kamen mit meiner Wahl in den Vorstand des Centrums für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM/Studierendenvertreterin) und später der neu gegründeten Münster School of Ancient Cultures (MSAC/Promovierendenvertreterin) neue Aufgaben hinzu.
Um auch außerhalb der Universität aktiv zu sein, teilte ich als Mentorin meine Studienerfahrungen mit Studierenden der ersten Generation bei arbeiterkind.de und kam meinem historischen Interesse nach, indem ich als Freiwillige das Staatsarchiv Eupen (Belgien) unterstützte oder aktuell Feldpostbriefe für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge transkribiere.
Während der Corona-Zeit wagte ich einen kleinen Ausflug in ein mir eher unbekanntes Gebiet. So durfte ich eine Apotheke, bei der ich schon als Jugendliche arbeitete, für einige Monate im Testzentrum unterstützen.
Besonders am Herzen liegen mir aber zwei Engagements:
Besonders dankbar bin ich für die Möglichkeit, als Volunteer bei den Special Olympics NRW/Deutschland aktiv zu sein.