Das bin ich
Geboren in der Stadt des Grimme-Preises, zog es mich nach dem Abitur in die Stadt des Westfälischen Friedens und der -zigtausend Fahrräder. Dort studierte ich Geschichte und kath. Religionslehre. Nach dem Bachelor-Abschluss begann ich ein Master-Studium in Geschichte. Da mir das allein zu langweilig war und ich den Blick über den Tellerrand wagen – sprich interdisziplinär, international und forschungsorientiert arbeiten – wollte, absolvierte ich parallel noch den Master-Studiengang „Antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums“. Im Anschluss begann ich meine Promotion, die ich leider nie abschließen durfte.
An der Universität durfte ich nicht nur studieren, sondern auch verschiedene Arbeitsbereiche kennenlernen: So war ich an der Katholisch-Theologischen Fakultät, im Universitätsarchiv und am Exzellenzcluster „Religion und Politik“/Seminar für Alte Geschichte in verschiedenen Funktionen tätig.





Mehr als meine Abschlüsse
„Durch deine offene und freundliche Art pflegtest du einen guten Kontakt zu deinen Mitschülern. Du zeigtest dich stets hilfsbereit und kümmertest dich auf liebevolle Art und Weise um deine Mitschüler, wenn diese Sorgen und Probleme hatten.“
So stand es auf einem meiner Grundschulzeugnisse und ich denke, dass ich mich bis heute nicht viel verändert habe. Denn mir war und ist es wichtig, für andere da zu sein; bei Ungerechtigkeiten nicht wegzuschauen und mich für Gerechtigkeit einzusetzen; Verantwortung zu übernehmen, ohne danach zu streben.
Schon früh begann ich mein Engagement in meiner Heimatgemeinde als Messdienerin und Sternsingerin, später auch als Teil des Teams der Gemeindebücherei; als Gruppenleiterin und als Mitglied um Sachausschuss Jugend. Zudem unterstützte ich den Seniorenkreis in einer anderen Gemeinde, und dies nicht nur wegen des leckeren Kuchens.






Für meine Engagements nutze ich gerne meine kreative Seiten, um der Eintönigkeit entgegenzuwirken. So gestaltete ich hin und wieder Plakate, Instagram-Posts, Flyer oder gestaltete Kartenmaterial für Publikationen. Da ich grundsätzlich lieber analog unterwegs bin, zeichne und male ich zur Entspannung, begleitet von ein wenig Jazz oder klassischer Musik.
Und sollte ich weder arbeiten, noch mich gesellschaftlich engagieren, noch im familiären Kontext eingespannt sein, versuche ich zu schreiben, meine Klavierfähigkeiten trotz überschaubaren Talents und zu kleiner Finger auszubauen, in die Natur zu kommen, Logicals zu lösen oder Museen jedweder Art zu besuchen.








Vom Fallen und …
… liegen bleiben.
Im letzten Quartal 2023 brach für mich eine Welt zusammen. Aus dem Nichts heraus, entschied mein Chef und Doktorvater, ich dürfe meine Doktorarbeit nicht mehr beenden; er wolle mich nicht mehr betreuen. 3 Jahre Arbeit für Nichts. Der Traum geplatzt. Der Stecker gezogen. Der Akku hat noch etwas Restenergie.
Mit dieser funktioniere ich noch irgendwie, halte das System am Laufen, um bis zum Vertragsende meiner Lehrverpflichtung nachzukommen. In den Fängen der doppelten Abhängigkeit.






